2 Gringos in Rio

Mitten in der Karnevalszeit, völlig überteuerte Hauptsaison und dann auch noch die Kriminalität! Ob das ein guter Plan von uns war einen Abstecher nach Rio de Janeiro zu machen? JA!!!! Und wie!!! Und obwohl man ja den Schluss einer Geschichte nie schon am Anfang verraten sollte, könnt Ihr Euch jetzt schonmal auf ein Happy End vorbereiten. 

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We love Rio!

Nach unserem Aufenthalt in Sambia war das frische Rio wirklich eine willkommene Abwechslung! Die Früchte sahen saftig aus, das Meer roch salzig die Leute strahlten ständig und vorallem die Tatsache eines der schlimmsten Malaria-Gebiete der Welt hinter sich gelassen zu haben gibt einem allein schon ein sehr gutes Gefühl (vor allem wenn man bei jedem Gelsenstich leicht in Panik gerät).

 

Unser Hostel lag in Botafogo - einem der aufstrebendsten Viertel von Rio (anscheinend haben wir diesbezüglich auf unserer Reise immer wieder Glück). Wir würden diesen Teil Rios jedem der vor hat diese traumhafte Stadt mal zu besuchen jederzeit empfehlen. Man ist sehr zentral, die Strände Ipanema und Copacabana liegen ums Eck und auch die großen Sehenswürdigkeiten sind nicht weit entfernt.

Natürlich haben wir das totale Touriprogram durchgezogen. Die Christus-Statue, den Zuckerhut, die berühmten Stufen von Selaron und noch vieles mehr. Zum Staunen gibt es in Rio ja bekanntlich genug und deshalb haben wir über unsere Highlights einen eigenen "must see in Rio Blog" geschrieben.

Die gefährlichste Stadt der Welt?

Rio rangiert ja seit Jahren in den Statistiken der gefährlichsten Städte der Welt immer relativ weit vorne! Zurecht? Möglich! Das es in einer Stadt die fast soviele Einwohner hat wie ganz Österreich zu mehr Gewalttaten und Verbrechen kommt als in einer 10.000 Einwohner Stadt im Mühlviertel ist wohl klar. 

 

Wir waren fast 2 Wochen in Rio, wir haben uns eigentlich NIE irgendwo unsicher gefühlt. Wenn man jedoch Nachts an Orte fährt oder in Gegenden Rios geht vor denen sogar Einheimische warnen ist man selbst schuld. Abgesehen von den Gewalttaten gibt es natürlich immer wieder Geschichten von Leuten die auch tagsüber ausgeraubt wurden. Das kann Dir jedoch ehrlich gesagt auch in jeder anderen Stadt dieser Welt passieren.

 Wir haben uns in Rio, sowie auch in allen anderen Großstädten die wir bis jetzt besucht haben einfach an ein paar einfache Regeln gehalten. Kamera bleibt im Rucksack und wird nicht offen herumgetragen. Das Bargeld wird zwischen uns aufgeteilt und jeder von uns teilt es noch in verschiedene Hosentaschen auf.

 

Eines wird einem immer wieder in Rio gesagt. Wenn Du überfallen wirst, musst du irgendetwas hergeben! Keiner wird Dir glauben, dass Du nichts bei Dir hast. Also gib lieber den kleineren Betrag aus der linken Hosentasche bevor du das ganze Geld verlierst oder gar dein Leben!

 

Wer an den Strand geht nimmt sein Handtuch und ein wenig Bargeld mit. Du brauchst keine Kreditkarte und auch kein Handy am Strand - Das ist Rio!! Da gibt es genug zu sehen! Wir glauben wenn man diese kleinen Regeln befolgt hat man überhaupt nichts zu befürchten. Es gibt absolut keinen Grund die wunderschöne Metropole am Zuckerhut nicht zu besuchen.

Nützliches & unnützes Wissen über Rio

  • Eine Fahrt mit der Metro kostet 4,10 Reais (ca. 1,50 Euro)
  • Einheimische nennen sich Cariocas
  • Preise aushandeln am Strand ist ein Muss
  • Der günstigste Caipirinha den wir getrunken haben hat 10.- Reais (ca. 3.- Euro) gekostet (aber es war auch ein 0,7 Liter Becher)
  • Überall auf den Bäumen kann man süße kleine Äffchens beobachten
  • Uber ist neben der Metro die günstigste Weise von A nach B zu kommen
  • In Restaurants und bei Taxifahrten wird kein Trinkgeld erwartet
  • Es wird portugiesisch gesprochen... und das fast ausnahmslos! Englisch versteht hier kaum jemand 
  • Wunderschöne Menschen, immer und überall Samba und absolut verrückt nach Karneval? Ja, es stimmt! Alle Gerüchte und Vorurteile sind absolut wahr (zum Glück)
  • Zur Sicherheit der Damen in der Stadt gibt es eigene U-Bahn Abteile (da könnte sich so manche Stadt ein Stückchen abschneiden)
  • Touristen werden Gringos genannt

 

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